Buchmesse 2009: So macht das Spaß!

Nachdem ich ja 2006 schon einmal und sehr spontan als Privatbesucherin auf der Frankfurter Buchmesse war und weitgehend orientierungslos zwischen all den bunten Ständen herumirrte, war es dieses Jahr endlich so weit: Ich durfte die Buchmesse als Fachbesucherin erkunden. Und stellte am Schluss fest, dass es selbstverständlich auch als Privatbesucher sehr erfüllend sein kann, wenn man die Sache nur richtig angeht. … Weiterlesen …

Absagen

Hört es denn nie auf – dieses grässlich lähmende, nagende, lastende Gefühl, etwas zu verpassen, zu verlieren, Lebenszeit zu verschenken, nachdem man (wenn auch aus triftigen Gründen) eine Reitstunde abgesagt hat? So ist das wohl, wenn man etwas von Herzen gerne tut, ob erfolgreich oder nicht, und darauf verzichten muss. Da hilft wohl nur, sich damit zu trösten, dass die gefühlte … Weiterlesen …

Tag wie dieser oder: der Fluch des Herdentiers

Meine letzte Reitstunde war wieder eine jener Reitstunden, nach denen man sich ernsthaft fragt, warum man sich nicht ein Hobby mit etwas geringerem Frustpotenzial ausgesucht hat. Vielleicht Bridge. Oder Scrabble. Oder Malen nach Zahlen. Was des Reitens Faszination ist, ist auch sein Verhängnis: Es ist Sport mit lebendigen Wesen – und zwar hochsensiblen lebendigen Wesen. Das müssen sie sein, denn es sind … Weiterlesen …

Sprachlos im Westerwald

Es gibt eine Frage, die ich in Zusammenhang mit meiner Arbeit geradezu fürchte – oder besser gesagt: sämtliche Variationen dieser Frage. Zum Beispiel: Über was schreibst du denn? Oder: Von was handeln deine Bücher? Oder: Was für Bücher sind denn das, die von dir erscheinen? Wer mir diese oder ähnliche Fragen stellt, wird anschließend vehement an der Zurechnungsfähigkeit meiner Agentin und Verlage zweifeln müssen, da die vermeintliche … Weiterlesen …

Tatort Reitstall: Des Meisters Liebling

Es ist immer wieder eine gewisse Ehre für mich, wenn mir beim Betreten des Stübchens jener Pferdenamen entgegen gerufen wird, der mich directement zu DER Box schlechthin führt. Ja, genau, die Box mit dem unangefochtenen Liebling des Großinquisitors, jenem Hengst, den er Kraft seiner eigenen Hände zum Licht der Welt verholfen hat und der auch nach 19 Jahren nichts von seinem Hengstsein in Taten umsetzt. … Weiterlesen …

Annäherungen

Ich muss gestehen – mein neuer Blog und ich, wir sind uns noch ein bisschen fremd. Wir müssen noch lernen, uns fehlerfrei miteinander zu verständigen. Er spricht meistens eine andere Sprache als ich. Versteht nicht, was ich will und tut dann was anderes. Und mein Schimpfen beeindruckt ihn wenig. Doch unsere Missverständnisse werden sich hoffentlich mit der Zeit legen. Ja, jetzt bin … Weiterlesen …