SEO für spirituelle Websites: Eine echte WinWin-Chance

„Ich brauche kein gutes Google-Ranking. Meine Kunden finden über Empfehlungen zu mir.“
„Nein, auf meine Website muss kein Content. Ich ziehe die Leute über die kosmischen Gesetzmäßigkeiten an.“
„Die Seite kann so bleiben; es geht ja nur darum, dass ich sie verlinken kann, wenn ich mal was auf Facebook poste. Alles andere funktioniert auf energetischer Basis.“

Auch schon mal gehört – oder gedacht? 🙂 Ja, richtig – wir unterliegen alle den kosmischen Gesetzmäßigkeiten und das Resonanzgesetz spielt bei der Kundengewinnung eine immense Rolle; ebenso wie das Gesetz der Anziehung. Doch die weltliche Ebene darf dabei nicht missachtet werden – schließlich heißt es in den alten Weisheitslehren auch: Wie oben, so unten; wie innen, so außen.

Hochwertiger Content für spirituelle Seiten lohnt sich doppelt.

Beides muss einander entsprechen, sonst kommt es zu einer Disharmonie. Die bestens mit Content gefüllte und hoch gerankte Website nützt nichts, wenn der Coach nicht wirklich an seine Angebote glaubt. Die Kunden werden ihn zwar über Google finden und auf seine Seite klicken.
Doch spätestens beim Erstkontakt haben sie dieses komische, warnende Gefühl im Bauch, das sie dazu bewegt, doch lieber zu jemand anderem zu gehen und dort ein Onlineseminar oder eine Zoom-Beratung zu buchen.

Empfehlungen führen auf die Website – und sie muss dem Lob standhalten können

Gleichzeitig bleiben hunderte Empfehlungen Schall und Rauch, wenn die Interessenten daraufhin auf die Website gehen und dort nur Kraut und Rüben vorfinden – oder eben fast nichts; ganz zu schweigen von völlig veralteten WordPress-Konstrukten oder vorsintflutlichen Baukästen, die weder ein vernünftiges Impressum noch korrekte Datenschutzklauseln haben, überladen sind von Mini-Bildern schlechter Qualität und auf dem Handybildschirm nicht angezeigt werden können (was heute unverzichtbar ist).

Die Form muss stimmen, damit die Energie fließen kann; sie ist das Gefäß für jenes Licht, das über die Website nach außen gesendet werden soll.

Ist die Website überdies ansprechend mit hochwertigem, klar gestaltetem Content gefüllt – Blogartikeln, Ratgeber-Texten, Freebies & Co. -, bekommt dieses Licht eine greifbare Gestalt, über die der Besucher sich intuitiv orientieren kann.

Informativer Content bietet den Besuchern von Beginn an einen Mehrwert

Bis Content sich im Google-Ranking bemerkbar macht, vergeht ein wenig Zeit – je nach Einsatz zwischen einem halben Jahr bis zu zwei Jahren. Dann aber klettert die Website stetig nach oben; vor allem, wenn geschickt Keywords in den Texten platziert worden sind und das Alleinstellungsmerkmal des Coaches oder Seminarleiters innerhalb der Keywords Beachtung findet.

Nun können auch jene Menschen zu ihm gelangen, die im Internet nach spiritueller Begleitung suchen, auch bezüglich spezieller Nischenthemen – und dürfen sich durch den Content im Idealfall schon ein zuverlässiges Bild von ihrem zukünftigen Coach machen.

Das baut Vertrauen auf und stärkt die Seriosität des Anbieters.

Energie will nun mal fließen, um sich ausdehnen zu können – und magere, ungeschickt aufgebaute Websites mit kryptischen Textbausteinen lassen sie an allen Ecken und Enden stocken. Die Texte sind in ihrer Bedeutung als entscheidender Bestandteil einer Website nicht zu unterschätzen: Worte sind Klang und damit Schwingung. Bestenfalls geben sie die Schwingung ihres „Bauherren“ 1:1 wider.

Das wiederum gelingt nur, wenn sie sauber und frei von Fehlern in der Zeichensetzung, Grammatik und Rechtschreibung sind. Nur ein fehlendes oder falsch platziertes Komma kann den Rhythmus einer gesamten Passage zerstören, im schlimmsten Falle sogar ihren Sinn verdrehen – und die Energie staut sich.

Ja, Empfehlungen sind nach wie vor wichtig, vor allem jenseits des virtuellen Raumes. Wenn jemand begeistert von einem Seminar berichtet, an dem er gerade teilgenommen hat, und seine Euphorie ansteckend wirkt, sodass seine Zuhörer neugierig werden und nachhaken, kann das binnen weniger Minuten zu einem ganzen Schwung neuer potenzieller Kunden führen.

Empfehlungen sind toll - und die Website muss dem Lob standhalten können.

Aber seien wir ehrlich: Wir bewegen uns nun schon seit Monaten in einer kontaktarmen Welt, was das reale Miteinander betrifft – und im Moment sieht es nicht so aus, als würde sich das rasch ändern. Etliche Seminare sind ohnehin gestrichen oder finden per Zoom statt. Somit wird es immer wichtiger, im Netz rasch gefunden zu werden, zumal viele Menschen derzeit gezielt nach Online-Angeboten suchen, auch und gerade im spirituellen Bereich.

Deshalb empfehle ich, den Lockdown Light dazu zu nutzen, einen kritischen Blick auf die eigene Website zu werfen und aktiv in SEO zu investieren – hochwertiger Content ist hierbei die elegantere, preiswertere und geschmeidigere Variante als aggressive Werbung, zumal die schnell das Budget sprengen kann. Über unseren Content können wir unser Licht ausdrücken und uns zeigen; authentisch und spürbar.

Hochwertiger, lichtvoller Content verschafft dem Leser ein sicheres Gefühl, mit welchem Menschen er es auf dieser Website zu tun hat – und ob er zu ihm passt oder nicht.

Content braucht eine gut gegliederte Struktur und ein solides Design

Content steht und fällt jedoch mit dem Design, denn die meisten Internetnutzer scannen die Texte einer Website erst einmal, anstatt zu lesen. Deshalb müssen sie eine klare Struktur haben. Auf keinen Fall sollten die Seitenbesucher in einer Bleiwüste ertrinken oder permanent von aufblinkenden Bildern abgelenkt werden. Hier gilt: Weniger ist mehr.

Ein gut zu lesender und vor allem gut zu scannender Content gliedert sich in mehrere Absätze (maximal vier Sätze pro Abschnitt) und wird durch aussagekräftige Zwischenüberschriften aufgelockert, denn an ihnen hangelt der scannende Leser sich entlang, bis er jene Passage gefunden hat, die ihn so brennend interessiert, dass er zu lesen beginnt. Abgerundet wird er mit einer unaufdringlichen Call to Action oder einem Link – entweder auf einen anderen internen Inhalt, auf das Kontaktformular oder zu einem Freebie (kostenlosen Inhalt – zum Beispiel ein Mini-Seminar als PDF oder Video).

Hochwertiger Content schafft eine WinWin-Situation: Du wirst dir deiner selbst bewusster

Jetzt hat Google bekommen, was es braucht, um die Seite im Ranking weiter nach oben zu schicken: Verweildauer. Je weniger Content wir bieten, desto kürzer wird die Verweildauer der Besucher auf unserer Seite sein. Doch inzwischen spielt die Verweildauer eine ganz entscheidende Rolle beim Ranking. Am besten können wir diese Verweildauer stärken, indem wir unsere Interessenten mit informativem, gut zu lesendem Content zum Bleiben bewegen und ihnen eine „Wohlfühlatmosphäre“ bieten (bitte kein Werbegeschrei).

SEO lohnt sich also – auch und insbesondere für spirituelle Websites. Denn gerade spezifische Themen innerhalb der Spiritualität bieten Keywords, die weitaus seltener verwendet werden als beispielsweise „Roboterstaubsauger“, „CBD-Öl“ oder „viscoelastischer Topper“. Je seltener die verwendeten Keywords, desto höher ist die Chance, bei einer Google-Suche ohne teure Werbung ganz oben gerankt zu werden.

Betrachte deine Website nicht als notwendiges Übel, das halt sein muss, sondern versuche es als ein Lichttor zu begreifen, durch das deine Traumkunden zu dir finden können.

Und auch Empfehlungen kommen heute selten ohne einen Website-Besuch aus. Ich habe in meinem Umfeld selbst schon mitbekommen, dass Empfehlungen, die ich besten Gewissens und in voller Überzeugung ausgesprochen habe, im Sande verlaufen sind, weil die Website „irgendwie seltsam“ war. Das muss nicht sein! Mach sie zu deinem Mutterschiff und reise mit ihr in andere Erfolgs-Galaxien.

Viel Erfolg! 🙂

Zu viel Fachbegriffe und SEO-Latein? Keine Bange, SEO ist kein Hexenwerk und Content zu verfassen, kann richtig Freude machen – zumal du dir beim Schreiben selbst noch einmal näher kommen und dir besser deiner unverwechselbaren Lichtenergie bewusst werden kannst. Wenn du dabei Unterstützung brauchst, melde dich gerne!


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