Mehr Sichtbarkeit als Coach? Werde zunächst hörbar!

Mehr Sichtbarkeit als Coach und Autor – bei den meisten Marketing-Beratern das Thema Nummer 1. Dabei bleibt das, was wir hören, viel leichter und nachhaltiger in unserem Gedächtnis haften als das, was wir sehen. 

Lass uns dazu gleich eine kleine Übung machen: Erinnere dich an deinen Lieblingssong – du hast ihn sofort 1:1 im Ohr, oder?
Jetzt versuche dich an die letzten Zeilen eines Menschen zu erinnern, dem du auf Social Media folgst. Könntest du seine Worte aufschreiben oder exakt wiedergeben? 

Spürst du bei dieser Übung, dass optische Eindrücke “schwammiger” sind als akustische? 

Trau dich also, auf Social Media und deiner Website in deinen natürlichen akustischen Selbstausdruck zu gehen. Dadurch erreichst du automatisch mehr Sichtbarkeit als Coach und baust außerdem spielend leicht Vertrauen zu deinen potenziellen Kunden auf. 

Das Hören ist in uns Menschen noch enger mit dem Spüren verbunden als das Sehen, zumal unser Sehsinn tagtäglich etliche Eindrücke ausblendet; vor allem dann, wenn wir mit optischen Reizen überflutet werden. Ebenso schwierig kann es für unser Gehirn jedoch werden, nach einer gewissen Zeitspanne den genauen Wortlaut eines Menschen wiederzugeben, mit dem wir uns im Dialog befunden haben. 

Doch wir werden uns auf jeden Fall an den Klang seiner Stimme erinnern – und insbesondere daran, was er in uns ausgelöst hat. 

Wenn du sichtbar werden möchtest, musst du also zunächst hörbar werden. Hörbarkeit steigert deine Chancen, auf Social Media & Co. tiefe Eindrücke zu hinterlassen und deinen Followern in Erinnerung zu bleiben, um ein Vielfaches, zumal das Hören direkt mit unserem emotionalen Zentrum verbunden ist. 

Kurze (Live-)Videos oder mit Bildern unterlegte Audioaufnahmen eignen sich ideal, um gehört zu werden und damit mehr Vertrauen und Nachhaltigkeit aufzubauen. 

Wusstest du, dass der Hörsinn unser allererster Sinn ist und sich schon im Mutterleib zu entwickeln beginnt? Gleichzeitig haben Wissenschaftler herausgefunden, dass das Hören unsere letzte Wahrnehmung ist, bevor wir sterben. 

Der Klang einer Stimme kann uns beruhigen, energetisieren, erschrecken, Gänsehaut auslösen oder Unbehagen erzeugen. Nicht die Worte sind es, die diese Emotionen hervorrufen – es ist die Schwingung, die der Sprechende in seine Stimme legt. 

Ein “Ich liebe dich” kann eiskalt und emotionslos, sogar zynisch klingen. Oder so klar, rein und ehrlich, dass wir uns augenblicklich harmonisiert und im Einklang mit der ganzen Welt fühlen. 

Lass deine Stimme bewusst über dein Herz fließen – und du gelangst in einen authentischen, berührenden Selbstausdruck.

Oft vergessen wir, wie wichtig unser Stimmklang ist, um unsere Mitmenschen zu erreichen, und wir richten unseren Fokus beim Reden und Schreiben allein auf unsere Worte. Viele Menschen haben sich angewöhnt, hauptsächlich über den Kopf zu sprechen.

Ihr Klang bleibt quasi in der Kehle stecken; er schafft den Weg über das Herz nicht. Dadurch wird die Stimme blechern und eintönig, nicht selten auch zu hoch oder gar schrill. Es wirkt, als würden die Silben durch einen engen Kanal gequetscht werden; gleichzeitig fehlen den Worten ihre Wärme und das Herzenslicht des Menschen, der sie ausspricht. 

Für den „Kopfsprechenden“ selbst ist diese Art des Redens im Gegenzug immens anstrengend. Er fühlt sich schon nach kurzer Zeit müde und ausgelaugt; sein Mund wird trocken und die Kehle kratzt. Manchmal gesellen sich auch Kopfschmerzen und Schwindel dazu. 

Das Sprechen über das Herz hingegen gelingt meist mühelos und erreicht den Gegenüber ebenfalls im Herzen – nicht im Kopf. Er fühlt sich wahrgenommen und abgeholt, kann sich entspannen und wird keine Mühe haben, dem Gesprochenen zu folgen.

Wenn du also hörbar werden möchtest, um mehr Sichtbarkeit zu erlangen, ist es sinnvoll, dein Herz und deinen Bauch beim Sprechen aktiv mit einzubeziehen. Das gelingt nicht immer auf Anhieb, kann aber mit einigen einfachen Übungen trainiert werden. 

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Tipp: Lege beim Sprechen erst die Hand auf deinen Nabel und dann auf den Bereich deines Herz-Chakra in der Mitte des Brustbeins. Spüre die Klangvibrationen und atme ruhig in den Bauch hinein. 

Versuche zu visualisieren, wie deine Worte sich von deinem Kopf durch die Kehle in deinem Oberkörper und Bauch ausbreiten, während du sie tönst. 

Stelle dir vor, dass sie farbiges Licht sind und wähle einen Farbton, der für dich mit Liebe und Verständnis verbunden ist. Ideal sind sanfte, zarte Gold-, Hellgrün- oder Rosatöne – die Farben des Herzchakra. 

Durch bewusstes Sprechen und Tönen gelangst du in deinen authentischen Selbstausdruck – und der wiederum ist es, mit dem deinen Kunden binnen Sekunden in Resonanz gehen können. In einer optisch dominierten Welt kann es zudem wohltuend sein, die Augen zu schließen und einfach nur zuzuhören. 

Achte dennoch darauf, dass deine akustischen Botschaften auf Social Media ansprechend untermalt sind und das Standbild, das bei den Beiträgen angezeigt wird, die Neugierde weckt.
Denn in der Regel müssen die Besucher der Kanäle das Lautsprechersymbol erst anklicken, um dich hören zu können. 

Deshalb ist es am geschicktesten, deinen Klang über kleine Videobotschaften in die Welt zu senden, auf denen du zu sehen bist. Du kannst dafür dein Smartphone benutzen oder deine Webcam – achte aber auf jeden Fall auf eine hochwertige akustische Qualität.

Ich arbeite beispielsweise gerne mit meinem Samson Meteor Mikrofon, das sich in einem erschwinglichen Bereich bewegt und ganz einfach per USB-Stick an deinen Computer oder dein Laptop angeschlossen werden kann. Du musst es bei der Aufzeichnung nur noch in den Audio-Einstellungen auswählen. 

Möchtest du auf deiner Website, deinem Blog und deinen Social-Media-Kanälen mit deinem Herzklang hörbar und sichtbar werden? Ich unterstütze dich gerne auf diesem Weg!


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