Annäherungen

Ich muss gestehen – mein neuer Blog und ich, wir sind uns noch ein bisschen fremd. Wir müssen noch lernen, uns fehlerfrei miteinander zu verständigen. Er spricht meistens eine andere Sprache als ich. Versteht nicht, was ich will und tut dann was anderes. Und mein Schimpfen beeindruckt ihn wenig. Doch unsere Missverständnisse werden sich hoffentlich mit der Zeit legen.

Ja, jetzt bin ich also hier – auf meiner eigenen Seite. Ich weiß, sie ist sehr blau. Aber das mag ich. Und sie hat –  um es schmeichelnd zu formulieren – eine sehr aufgeräumte Startseite. Das ist deshalb so, weil es momentan noch keine echten News gibt. Die sollen beizeiten dort ihren Platz finden. Vier Monate müssen ins Land ziehen, bis meine ersten beiden Bücher erscheinen. Natürlich wird es nicht vier Monate dauern, bis die Startseite bunter wird. Aber vielleicht drei? Dreieinhalb?

Nun, vorher werde ich an dieser Stelle berichten, was sich so tut. Gerade heute habe ich meine erste offizielle Druckfahne fertig korrigiert. Ich weiß also jetzt, wie mein eines Buch im Satz aussehen wird. Das war aufregend, aber auch aufreibend, denn meine neuerkorenen Feinde, die Wortwiederholungen, haben mir beinahe graue Haare bereitet. Und manchmal frage ich mich auch, Belitz, was hast du da nur für einen Bullshit geschrieben. Oh mein Gott. Wollen die das wirklich drucken?

Ich habe mir jedoch sagen lassen, dass diese Panikanfälle völlig normal ist. Selbst alte Hasen sollen hin und wieder darunter leiden. Und ja, sie wollen es drucken.

Deshalb warte ich jetzt tapfer auf die Druckfahne des anderen Buches. Mit gezückten Waffen selbstverständlich.  Und einer Familienpackung Baldrian.

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