Mut zur Offenheit: Mein Weg zurück

„Unser Leben ist keine Privatsache. Eine Geschichte, die du erlebt hast, kann auch für andere hilfreich sein, aber nur, wenn du sie weitererzählst.“ (Dan Millman)
Vor ziemlich genau einem Jahr traf ich die schwierige Entscheidung, mich beruflich eine Weile zurück zu ziehen und eine Schreibpause einzulegen – denn andernfalls wäre es gefährlich geworden. Meine Akkus waren leer. Heute ist im Wochenend-Journal der Rhein-Zeitung ein Interview erschienen, in dem ich offen über diese Lebensphase spreche und vor allem auch über meine Strategien, mit denen ich mich erholt, neu orientiert und Weichen für meine Zukunft gestellt habe. Unter anderem gehörte zu diesen Schritten, dass ich mit Qi Gong und Meditation begann, was inzwischen fest zu meinem Alltag gehört und ich nicht mehr missen möchte. Beides hilft sowohl die schöpferische Quelle lebendig zu halten (Qi ist ja die Lebensenergie; Qi Gong bedeutet Arbeit mit der Lebensenergie) als auch sich seiner selbst bewusster zu werden, seine Stärken zu kultivieren und achtsamer zu leben.
Ich bin sehr dankbar für diese „Krise“, denn mein Umgang mit ihr hat mein Leben langfristig reicher und erfüllter werden lassen. Das möchte ich allen anderen, denen es ähnlich geht wie mir damals, als Herzensbotschaft mit auf den Weg geben und es passt im übertragenen Sinne zudem zu meinen Büchern, denn meine Heldinnen gehen neben ihren schönen Erlebnissen stets durch schmerzhafte Momente, um sich zu entwickeln. Das erlebt auch Ronia, meine Heldin aus meinem neuen Roman „Vor uns die Nacht“, der am 10. März erscheint und über den ich im Interview natürlich ebenfalls plaudere.
Die Online-Version des Interviews findet ihr hier – wer im Verbreitungsgebiet der Rhein-Zeitung wohnt, kann sich die Printausgabe heute noch besorgen. Den Radiobeitrag, der heute über meinen Weg zur Autorin auf SWR1 kam, kann man sich außerdem hier noch einmal anhören. Viel Freude damit! 🙂


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