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Autobiografischer Ratgeber – Der direkte Weg ins Herz deiner Leser

Ein autobiografischer Ratgeber braucht keine prominenten Namen

Ist das, was du gerade schreibst, ein autobiografischer Ratgeber – und fragst du dich, ob sich auch jemand dafür interessiert, wenn du keinen bekannten Namen hast? Natürlich haben Verlage in erster Linie Interesse an autobiografischen Ratgebern von prominenten Persönlichkeiten. Das fördert die Verkaufszahlen.

autobiografischer Ratgeber

Aber wenn wir uns im spirituellen Bereich bewegen, kann diese Prominenz sogar ablenken und störend auf die Glaubwürdigkeit wirken. Viel wichtiger als der Name ist die Authentizität – denn sie erreicht die Leser mitten im Herzen.

Du brauchst heutzutage auch keinen Verlagsvertrag, um mit einem autobiografischen Ratgeber erfolgreich zu sein und ihn professionell zu veröffentlichen. Im Gegenteil – Verlage bewegen sich oft in so engen Strukturen, dass diese dein Licht eher dämmen und du möglicherweise in Schubladen gepackt wirst, in denen du kaum atmen kannst. Dabei ist Freiraum für dein wahres Wesen besonders wichtig, wenn du aus deinem Leben erzählst und dabei Wissen weitergibst.

Seelenvolles Self Publishing auf Verlagsniveau ist ein idealer Weg, um sich der eigenen Herzensstimme bewusster zu werden und das eigene Licht zu führen.

Dein autobiografischer Ratgeber lebt von deiner Seelenstimme

Wenn prominente Menschen autobiografische Ratgeber veröffentlichen, hatten sie oft professionelle Schützenhilfe – sprich: einen Ghostwriter – an ihrer Seite. Nur wenige Berühmtheiten verfassen ihre Ratgeber komplett selbst. Doch was uns beim Lesen im tiefsten Inneren bewegt, ist immer der unverfälschte, echte Klang eines anderen Menschen. Dieser Klang macht ihn nahbar und natürlich auch verletzlich.

Aus dem Herzen geschriebene autobiografische Ratgeber können auf Basis dieses Klangs ganze Welten in den Leserinnen und Lesern bewegen. Denn sie spüren, dass der Mensch hinter den Zeilen selbst erlebt hat, was sie gerade durchmachen, ebenfalls durch stockfinstere Talsohlen schreiten musste, um ein zufriedeneres Dasein zu erreichen.

Das schafft nicht nur hohes Identifikationspotenzial, sondern auch Vertrauen – und dieses Vertrauen wiederum erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Leserinnen und Leser auch bereit dazu sind, eine Beratung oder einen Workshop bei dem Autor zu buchen.

autobiografischer Ratgeber

Sie fühlen sich durch das Lesen deiner Geschichte und das Befolgen deiner liebevollen Ratschläge mit dir als Seelenschreiber verbunden. Von Leserinnen und Lesern meines Ratgebers “Wenn Lichtkrieger lieben” höre ich immer wieder, dass sie beim Lesen das Gefühl hatten, mich zu kennen – als wären wir auf Seelenebene schon lange miteinander befreundet. Vermutlich ist das auch so.

Gleichzeitig begegnen sie mir respektvoll und unaufdringlich, weil ich beim Schreiben des Ratgebers darauf geachtet habe, dass ich nicht über private Themen schreibe, die ich noch nicht verstanden oder weitgehend geheilt habe. Das ist essenziell, wenn du beim Veröffentlichen gut geschützt bleiben möchtest.

Schreibe nur über persönliche Themen, die du verstanden und aufgelöst hast

Achte beim Schreiben deines autobiografischen Ratgebers darauf, dass du zum einen nahbar bleibst, zum anderen aber auch Grenzen setzt und dich bewusst entscheidest, wie tief du deine Leserinnen und Leser jeweils blicken lassen möchtest. Du musst nicht dein komplettes Innenleben offenbaren – davon haben weder du noch deine Leser etwas.

Es geht vielmehr darum, dass du sie glaubwürdig an deinen Schritten aus der Vergangenheit teilhaben lässt, indem du den Ratgeber mit unterhaltsamen, tiefgründigen Anekdoten füllst. Andere Personen aus deinem Leben, von denen du dabei erzählst, sollten nicht zu identifizieren sein, und es ist wichtig, dass du ihnen innerlich vergeben und Frieden gefunden hast, falls du dabei von schmerzhaften Episoden berichtest.

Denn wenn deine Leser spüren, dass du bei bestimmten Themen oder Schritten noch in unerlöstem Leid festhängst, wird es ihnen schwerfallen, deine Ratschläge anzunehmen oder deine Übungen zu befolgen.

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Storytelling entfacht nur dann seine volle Zauberkraft, wenn es mit Bedacht und in den richtigen Contentformaten eingesetzt wird.

Alle sprechen immer von Sichtbarkeit. Aber eigentlich geht es um Fühlbarkeit. 

In meinem Deep Dive Audio-Kurs zeige ich dir, wie du autobiografisches Storytelling nutzen kannst, um kraftvolle Verbindungen zu schaffen. Denn mit Storytelling verwandelst du Fremde binnen Minuten in Vertraute.

Wenn sich ein Thema noch im Heilungsprozess befindet, kannst du jedoch auch Formulierungen wählen wie: “Wenn ich heute an diese Zeit zurückdenke, kann es immer noch passieren, dass ich Schmerz fühle und die Tränen nahe sind. Doch ich weiß inzwischen, dass jedes negative Erlebnis für etwas gut ist und ich irgendwann das Geschenk hinter diesen Erfahrungen erkennen werde.”

Es geht ums Echtsein, nicht um einen Seelenstriptease. Du musst dich wohlfühlen mit dem, was du geschrieben hast, und der Gedanke, dass fremde Menschen aus aller Welt dein Buch lesen können, sollte keine Panik in dir auslösen.

Du kannst dir auch selbst Passagen aus deinem Manuskript vorlesen, um zu prüfen, wie du selbst dazu stehst, und deine Empfindungen dabei beobachten. Wird deine Kehle hart und eng und bringst du kaum ein Wort hervor, kann es sein, dass du noch nicht so weit bist, mit deinen Erlebnissen nach draußen zu gehen.

Ein autobiografischer Ratgeber benötigt einen klaren Auffbau

Idealerweise ist ein autobiografischer Ratgeber in drei sich wiederholende Elemente aufgeteilt: Wissensvermittlung, autobiografische Anekdoten, praktische Übungen oder Impulse. Ein Kapitel umfasst dabei in der Regel alle drei Elemente.

In den praktischen Übungen und Impulsen haben autobiografische Bezüge nichts verloren, da sie deine Leserinnen und Leser vom Wesentlichen ablenken würden. Wenn dir eine Übung besonders am Herzen liegst, kannst du im autobiografischen Element davon berichten. In der Übung selbst ist es ratsam, ein Stück zurückzutreten und den Lesenden Raum zu geben, damit sie sich ganz auf sich fokussieren können.

Bleibe dabei in der Sprache konkret; gib leicht verständliche, klare Anweisungen und scheue dich nicht, deine Leserinnen und Leser direkt anzusprechen – das macht es ihnen leichter, deinen Anleitungen zu folgen. Du wirst merken, dass dir diese Klarheit dabei hilft, zu realisieren, wie weit du auf deinem eigenen Weg bereits gegangen bist. Das kann ein beglückendes, warmes Gefühl in dir auslösen.

Dein Ratgeber wird auch dir selbst dienen können

Das Besondere an spirituellen Ratgebern ist nicht nur, dass sie die Menschen mitten im Herzen erreichen und ihnen Mut verleihen können, sich zu entwickeln und ihr Leid aufzulösen. Sie stellen auch für die Autoren ein spezielles schreiberisches Retreat dar.

Beim Verfassen deines Ratgebers wirst du spüren, an welchen Themen du noch arbeiten darfst und worüber du inzwischen mit Leichtigkeit sprechen kannst, was früher schmerzhaft für dich war. Du wirst an deinem eigenen Ratgeber wachsen.

Und du hast anschließend ein Buch in deinem Regal, in dem du immer Hilfe finden kannst, wenn alte Schatten dich wieder mal eingeholt haben – was auf dem spirituellen Weg vollkommen normal ist. Dein eigenes Buch kann dir dann Trost und Zuversicht schenken und dein Selbstvertrauen nähren.

Wenn du Unterstützung auf dem Weg zu deinem autobiografischen Ratgeber suchst, bin ich gerne für dich da! Vereinbare ein kostenloses Erstgespräch und wir finden gemeinsam heraus, wie ich dich am sinnvollsten begleiten kann.


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